Du darfst fühlen, was du fühlst.

Du darfst fühlen, was du fühlst.

Es gibt eine gute Nachricht! Das Jahr 2017 wird leichter – zumindest gegen Ende August und für manche von uns auch schon gegen Ende des Frühsommers. Bis dahin ist der größte Teil der intensiven Gefühlsturbowellen ausgelotet! So wird es mir versprochen. Doch bis dann haben wir noch ein wenig Arbeit vor uns …
Und manchmal tut es weh. So weh, dass du es vielleicht erst gar nicht fühlen magst.

Im Laufe unseres Lebens, haben wir deshalb so manche Strategie entwickelt, die uns vor dem Fühlen schützen soll.

Schützen vor dem Fühlen des Schmerzes, der Hilflosigkeit, der Angst … vor dem Gefühl nicht gemeint zu sein, ausgeschlossen zu sein, nicht zu genügen, zu versagen … Doch deiner Verletzung auszuweichen, bedeutet, dass sich Räume in dir schließen und du dich selbst, um deine Möglichkeiten betrügst.

Flucht, Kampf oder tot stellen? Welche Strategien benutzt du noch, wenn es darum geht, alten Verletzungen und Ängsten zu begegnen?

Oder kannst du dich vertrauensvoll der Situation stellen? Und dir dabei wirklich sicher sein, zur rechten Zeit, klare Impulse zu erhalten, die dir den Weg durch das Dickicht der Gefühle zeigen?
Und vor allen Dingen, kannst du dich mit deinen Gefühlen annehmen und zeigen?

Wenn wir unsere Gefühle unterdrücken, uns nicht erlauben, sie wahrzunehmen und offen fließen zu lassen, stauen sie sich an. Wir halten Gefühle zurück, um uns und unsere Umwelt zu schützen.
Hältst du deine Gefühle zurück, entsteht Spannung. Sie verhärtet deine Muskulatur, dein Wesen zieht sich nach innen zurück, um sich zu schützen. Der Austausch zwischen dir und deinem Umfeld wird reduziert.
Je länger wir unsere Gefühle unterdrücken, um so tiefer sacken sie ins Unbewusste ab. Um nicht zu fühlen werden die  Sinne benebelt und abgedämpft. Die Dumpfheit, Taubheit, Unberührbarkeit die dadurch entsteht, das Fehlen unserer Farben, die mangelnde Wahrnehmung unserer Einzigartigkeit wird zur notwendigen Gewohnheit …
Nun was bleibt? Wir können uns ein Kuschelsofa in unser inneres Gefängnis stellen. Ein paar nette Bildchen an die Wand hängen. Uns ab und an ein warmes Süppchen kochen … Wem’s schmeckt!

Doch du darfst fühlen, was du fühlst! Dieser Satz ist mein Rettungsanker, wenn ich merke, dass ich mal wieder auf der Strecke geblieben bin und anfange mich in begrenzten, gemütlichen Verhältnissen einzurichten.

Und dann wird’s erst mal ungemütlich. Jedoch sobald mein Zorn ins Fließen kommt, weiß ich, jetzt geht’s raus! Denn der Zorn hat die Gewohnheit sich hinter dem Schmerz zu verstecken. Sobald er sich zeigt, kann ich fühlen, was fehlt und was ich mir genehmigen darf.

Eine der großen Fallen, in die wir immer wieder tappen, ist die Verständnisfalle.

Wir passen uns an, richten uns ein, statt offen zu unseren Bedürfnissen zu stehen und uns danach auszurichten. Wir dimmen unser Licht auf ein vermeintliches Mittelmaß, um es allen recht zu machen. Wir mäßigen uns und werden zornig, wenn unser Umfeld das nicht ebenfalls tut. Wir halten unsere Bedürfnisse zurück und hoffen auf das, was übrig bleibt. Doch was dann bleibt, ist oftmals mager.

Also nichts wie raus, aus der Begrenzung! Was ist jedoch, wenn die Menschen, die du am meisten liebst, nicht mitkommen? Das Dilemma ist, Menschen, die ihre Verletzungen und ihren Zorn nicht fühlen wollen, geben sie ab und verletzen oftmals gerade die, die ihnen am nächsten stehen. Wenn es dir möglich ist, gebe ihnen etwas Zeit, um zu fühlen, was sie wirklich wollen.

Überfordere dich nicht und überfordere sie nicht. Und dann gehe deinen Weg, kompromisslos und gradlinig. Bleibe dir treu! Konzentriere dich auf das, was dir gut tut und dich stärkt, nicht auf das, woran es scheinbar mangelt.

Falls es dein Partner ist, hab keine Angst Konflikte anzusprechen und deine Bedürfnisse mitzuteilen. Doch beiß dich nicht fest! Nimm wahr was ist, auch das, was euch verbindet. Lenke deine Energie und Aufmerksamkeit in die Lösung und nicht in die Probleme. Selbst dann, wenn du die Lösung noch nicht siehst. Verbinde dich gedanklich mit der Lösung, lehne dich innerlich zurück und lass den Weg entstehen. Handle, wenn ein Impuls kommt, doch achte darauf, nicht aus der Hilflosigkeit heraus in wilden Aktionismus zu verfallen, wenn Impulse ausbleiben.

Was kannst du noch tun, um zu deine Verletzungen zu heilen? Eigentlich ist es ganz einfach, wenn’s nicht so schwer wäre. Du kannst fühlen.

Fühlen, hinein spüren, wo die Schwere und die Anspannung sitzt. Und genau dort hinein atmen, solange bis die Spannung weicht und deine angestaute Gefühlsflut sich entladen kann.

Eine unerlöste Reaktion ist, sie explodieren zu lassen, und nach außen zu schleudern. Das wäre die Projektion. Die Zuständigkeit und scheinbare Schuld nach außen abzugeben. Die andere Form der Reaktion ist, sich schuldig zu fühlen und die komplette Zuständigkeit für einen Konflikt, auf sich zu nehmen. Das bewirkt eine Implosion deines Energiefeldes und erzeugt einen Unterdruck, sodass die Erwartungen und Schuldzuweisungen aus deinem Umfeld in dein Energiefeld hineingesogen werden.

Die Lösung ist, aus der Schuld auszusteigen.

Dir den Fluss der Gefühle zu erlauben, ohne tief einzusteigen und dich in ihm wieder zu verlieren. Ins Herz zu atmen, die Schwere nicht nur zu akzeptieren, sondern als Fülle zu begreifen und in Bewegung zu bleiben, damit das, was dich beschwert durch dein Herz abfließen kann. Und das was bleibt dich befrieden und erfüllen kann.

Denn zurück bleibt transformierte, reine, freie Energie, die wieder mit dir fließt, statt gegen dich zu wirken.

Was geschieht wenn du nicht mehr fühlst und die Spannung raus ist? Du verlierst dich, ziehst dich aus deinem Körper raus … Es fehlt die Eigendynamik in deinem Energiefeld. Dich nicht zu fühlen tut zwar nicht so weh, doch es bewirkt, dass du durch die Erwartungen und Projektionen deines Umfeldes bewegt wirst. Denn was DU willst, kannst du so nicht mehr fühlen. Deine eigenen Impulse verebben. Die klare Ausrichtung fehlt. Damit lebst du das Leben der Anderen.

Du hast die Wahl.

Doch bist du bereit, aus deinen alten Reaktionsmustern auszusteigen, kommen die Gefühle ebenfalls ins Fühlen. Die Schwere des Urteils, mit welchem du dein Gefühl belegt hattest, bahnt sich einen Weg nach draußen. Dein Herz ist der Transformator. Auch die dazu gehörigen, alten Erfahrungsfelder wollen hinter dir gelassen werden. Das bedeutet, auch sie drängen ans Licht.

Alles, was ans Licht kommt, tritt in Erscheinung und erzeugt erst einmal ein entsprechendes Resonanzfeld.

Ich kenne die Irritationen und Zweifel, die das kurze Anschalten der alten Erfahrungsfelder und die nachfolgenden Inszenierungen, in uns Menschen auslöst. Auf den ersten Blick sieht es aus, als hätte sich nichts verändert. Als würden dieselben schmerzhaften Erfahrungen sich in einer Endlosschleife manifestieren.
Die erste Frage, die mir in diesem Zusammenhang oft gestellt wird ist: »Warum geschieht mir das?« Die zweite Frage, meist direkt danach: »Was hab ich falsch gemacht?« Doch nichts daran ist falsch. Es ist ein notwendiger Prozess. Die Wende aus der Not.

Hast du deine Bereitschaft, bewusster Mitschöpfer der Neuen Erde zu sein gegeben, wirst du durch deine alten, schmerzhaften Erfahrungen geführt, um sie hinter dir zu lassen und neue befreiende, erfüllende Erfahrungen machen zu können.

Es geschieht einfach. Der Weg hinaus führt unweigerlich durchs Herz und die alten, unverdauten Gefühle kommen in Fluss, mitsamt den alten Erfahrungen. An dieser Stelle hängen wir uns gerne auf! Hier bitte ganz achtsam sein! Gehen wir zu sehr in die Gefühle hinein, nähren wir sie. In Selbstmitleid zu verfallen, ist als würden wir sie zu einem Happy Meal bei Mac Donald einladen!

Jetzt ist es wichtig, klar zu bleiben und unsere Gefühle ins Herz zu nehmen, mit allem, was gerade in Bewegung ist, ohne diesem scheinbaren Drama allzu große Bedeutung zu geben. Es ist nur eine Inszenierung, damit die alten, dir nicht mehr dienenden Erfahrungen den Ausgang finden und entkoppelt werden. Die Wende, wir haben sie in der Hand. Bleibe klar in deiner Ausrichtung. Es lohnt sich!

Deine Yanara

Essenzen die dich darin unterstützen: 64 Genesung, 23 Machu Picchu27 Die Geburt des Einenden, 28 Vergebung, 29 Zur Reife bringen, 70 Bewusstsein.

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