Wohin mit deiner Angst?

Wohin mit deiner Angst?

„Wie frei sind wir wirklich?“ Auf diese Frage antwortete mir Adamus, seit vielen Jahren ein treuer Begleiter an meiner Seite, sinngemäß:

“Du bist so frei, wie dein Bewusstsein in der Lage ist zu unterscheiden: Zwischen deinen menschlichen Bedürfnissen und den Bedürfnissen der göttlichen Größe deines Engelswesens …
und
 dein Herz gelernt hat zwischen diesen beiden Größen zu vermitteln.“

„Zu vermitteln“, scheint jedoch nicht so einfach!

Die Balance zu finden zwischen deinem allzu menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität und dem Wunsch deiner Seele nach Wachstum und Entwicklung, ist keine ganz so leichte Aufgabe.

Eines der größten Bedürfnisse des Menschen ist das Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit. Sein oftmals unbewusstes Bestreben ist, den Zustand, in dem er sich befindet, stabil aufrechtzuerhalten. Egal wie schmerzhaft und unsicher dieser Zustand in Wirklichkeit auch ist, denn das ist seine Welt, hier kennt er sich aus.
Bewegung, Veränderung macht ihm Angst. Um sich darauf einzulassen, braucht er ein gewisses Maß an Sicherheit! Ansonsten fühlt er sich überfordert.
Diese Sicherheit entsteht, wenn wir lernen, achtsam zu sein, des Öfteren zu entschleunigen, so, dass der unsichere, ängstliche Anteil in uns sich nicht überrannt fühlt und Schritt halten kann.

Vermitteln kannst du, indem du deine Ängste wahrnimmst, ohne dich von ihnen dominieren zu lassen.

Ganz konkret bedeutet das: Fangen deine alten Ängste an zu schwingen, nimm dich gedanklich in die Arme. Wende deine Aufmerksamkeit nach innen. Fühle hin und spüre, was dir Angst oder Sorgen macht. Mach dir keinen Druck! Verurteile dich nicht, bemitleide dich nicht.

Nimm wahr, was ist. Steh zu deiner Unsicherheit. Wenn du ganz bei dir bist, geh gleichzeitig einen Schritt zurück und betrachte das ganze Paket deiner Unsicherheiten mit einem gewissen Abstand.

Anstatt dich von deinen Ängsten vereinnahmen zu lassen, könntest du zum Beispiel laut denken: „Interessant, was da gerade in mir abgeht!“

Identifiziere dich nicht damit. Du bist Schöpfer deiner Realität. Realisiere es! Komm zur Ruhe.

Es ist keine Option, deine Ängste zu verleugnen.

Doch nimm deinen Ängsten ein Stück ihrer Bedeutung und dadurch auch ihrer Übergewichtung, indem du dich nicht auf sie fokussierst.

Sie müssen kein unverrückbarer Bestandteil deines Weges sein. Gib den Weg frei. Rück sie zur Seite. Tu es in Gedanken. Alles, was du dir vorstellen kannst, rückt damit in den Bereich des Möglichen.

Spiel mit deinen Möglichkeiten, nicht mit deiner Angst.

Frag dich, was liegt hinter deiner Angst? Und spür hinein.

Auf dich wartet ein unbegrenzter Raum voller Möglichkeiten, der erkannt werden will. Verbinde dich mit ihm. Realisiere ihn.

Öffne dich dafür! Durch dein Anteilnehmen entsteht eine Verbindung und damit auch ein Weg durch die Angst bis in den Raum deiner neuen Realität.
Dort wo du unsicher bist, konzentriert sich das Potenzial deiner Sicherheit und Kompetenz und klopft bei dir an.

Druck entsteht, wenn sich etwas anstaut. Und der Stau entsteht, weil du nicht offen und durchlässig bist für das, was zu dir gehört, sondern es abwehrst. Du vertraust dir nicht.

Werde sanft im Innern, ohne vor Mitleid zu zerfließen. Schließe Frieden mit dir und deinem Sosein! Bleibe klar und innerlich aufgerichtet. Nimm dein Schöpfersein an. Gelingt es dir noch nicht, bitte dein göttliches Selbst um Hilfe!

Sobald du innerlich zur Ruhe kommst, erzeugst du innen wie außen einen Gleichklang, ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis und das ist entscheidend, eine Aufnahmefähigkeit, sodass deine Schöpferpotenziale sich mit dir verbinden können.

Es entspricht dem Prinzip einer Schleuse. Sobald deine Potenziale zu fließen beginnen, öffnet sich dein Brustraum, und entlädt die Angst, der Druck löst sich.

So entsteht eine Verbindlichkeit zu deinem Schöpfersein. Du beginnst, dich selbst als kompetent und sicher wahrzunehmen. Danach kannst du mit Leichtigkeit den nächsten Schritt gehen.

Ich wünsch es dir!

Deine Yanara

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