Kosmischer Wetterbericht – Dezember

Kosmischer Wetterbericht – Dezember

In Liebe dienen – loslassen, was dir nicht dient

Das Jahresende hat schon eine ganz besondere Intensität. Wir dürfen aufräumen, sortieren, Kehraus machen … und das kann – sobald es dir gelingt, deine alten Muster mit ein wenig Abstand zu betrachten – so richtig Spaß machen!
Wie gelingt dir dieser Abstand? So paradox, wie es sich für dich im ersten Moment vielleicht auch anhören mag, um die Situation, in der du dich befindest, klar zu sehen, musst du ganz bei dir sein. Sobald du dir ganz sicher sein kannst, dass dich auf dich selbst verlassen kannst, macht der nackte unverschleierte Anblick von dem, was wirklich ist, keine Angst mehr.
Bleibe dabei ganz offen für dich, deine Bedürfnisse, deine Sehnsüchte. Entkerne deine Bedürfnisse. Geh ihnen auf den Grund. Tu dies solange, bis du sicher bist, was du wirklich willst. Frage dich, was steht hinter dem vordergründigen Bedürfnis? Was ist dein eigentliches Bedürfnis? Denn weißt du mit absoluter Sicherheit, ob das, worauf du dich gerade fokussierst, wirklich das ist, was das Beste für dich ist? Nur weil du andere Möglichkeiten noch nicht gesehen hast, heißt es nicht, dass es sie nicht gibt.
Sobald du deine Fokussierung löst und dir erlaubst offen zu sein für alle Möglichkeiten, können sie in dein Blickfeld kommen.
Werde aktiv, erkundige dich, ziehe andere Möglichkeiten in Betracht. Fühle in verschiedene Möglichkeiten hinein. Welche davon lassen dein Herz vor Freude springen? Bist du zu stark auf eine Möglichkeit fokussiert, frage dich, was ist dein Antrieb? Anerkennung? Bedeutung? Macht? Wenn dem so ist, verurteile dich nicht, bleib locker! Doch mach dir bewusst, dass du Abhängigkeitsstrukturen erzeugst, sobald du, was dir im Innern fehlt, versuchst im Außen zu kompensieren. Wirklich für dich sorgen sieht anders aus.
Wo ist deine wunde Stelle? Was kompensierst du? Was tut weh? Was verbirgst du vor dir? Willst du frei sein, kläre es! Traue es dir zu!
Kreiere dir einen Platz, an dem du mit Leichtigkeit dein Potenzial entfalten kannst. Einen Platz, der deinen Bedürfnissen entspricht UND du gleichzeitig dem Großen Ganzen dienst, dann ist für dich gesorgt. Gleichzeitig erzeugst du einen Raum für Beziehungen ohne Abhängigkeitsstrukturen. Brauchst du Abhängigkeiten – das sich gegenseitige brauchen und gebraucht werden – als Kleber, um eine Beziehung aufrecht zu halten, ist das auf Dauer ganz schön anstrengend.
Sei dir bewusst, wenn du Abhängigkeiten erzeugst, bist du gleichzeitig mit eingebunden. Das bedeutet Energieverlust.
Lebendigkeit entsteht aus der inneren Freiheit heraus, ganz verbindlich mit uns selbst sein zu können. Uns treu zu sein UND dem Großen Ganzen zu dienen. Doch bevor dies möglich ist, dürfen wir lernen, die Räume hinter uns zu lassen, die UNS nicht dienen ?. Damit wir frei sind, das zu leben, was unserem Wesen wirklich entspricht.
Und diese Räume gilt es jetzt zu erkennen und … zu verlassen.