Dein Fundament ist die Entscheidung, dich nicht zu verraten.

Warum du die Verbindung zu dir verlierst 

Manchmal wachst du auf und spürst, dass etwas fehlt, ohne es benennen zu können.
Es ist, als hättest du dich inmitten deines eigenen Lebens verlaufen.
Du funktionierst, aber die Farben sind blasser, die Musik leiser geworden.

Oft zieht sich die Seele ein Stück zurück, wenn du zu lange gegen deine Wahrheit lebst.

Etwas in dir ruft, nicht laut, eher wie ein ferner Herzschlag und erinnert dich an das, was du einmal wusstest: Dass du mehr bist als deine Rolle, deine Pflichten, dein Alltag.

Vielleicht hast du dich verloren.
Oder vielleicht führt dich genau dieser Moment zurück zu dir.

„Sometimes you get lost just to find who you are.“

Zu erkennen, dass wir uns selbst verloren haben, dass wir in Abhängigkeiten gestrandet sind, tut weh. Deshalb schieben wir diese Erkenntnis oft lange vor uns her.
Doch in Wahrheit kannst du dich niemals vollkommen verlieren. Es fühlt sich nur so an.

Manchmal ist dieser Moment, in dem du die Verbindung zu dir verlierst, der Ruf deiner tiefsten Wunde. Nicht, um dich zu bestrafen, sondern um dich zu erinnern, wo Heilung beginnen möchte. Wenn du mehr über die verborgene Kraft deiner inneren Verletzungen erfahren möchtest, lies hier weiter: Kernwunde und Urwunde – die verborgene Kraft in deiner tiefsten Wunde.

Manchmal ändert das Leben seine Richtung. Der gewohnte Halt bricht weg.

Aus der inneren Taubheit zu erwachen und zu spüren, was fehlt, ist der erste Schritt in Richtung Heilung.

Dein Höheres Selbst sendet dir Signale, um dich auf dem Spielfeld des Lebens neu zu positionieren und dich an einen Platz mit besseren Wachstumsbedingungen zu führen.

Jetzt kannst du erfahren, wie befreiend es ist, den Halt in dir selbst zu finden. Sicher verwurzelt, immer mehr bei dir ankommend.

 


 

Vergessen, wer du bist, ist kein Versagen

Es ist ein Teil des Prozesses.

Den Himmel auf die Erde zu bringen, ist kein romantisches Märchen, sondern tiefgehende Arbeit. Licht will in dichte, schwere Materie gebracht werden.
Das gelingt nicht, indem du dich bequem in deinen „Königinnen- oder Königsthron“ zurücklehnst und dem Prozess aus der Ferne zusiehst.

Es erfordert deine volle Präsenz, mitten im Geschehen.

Du bist hier, um deinen göttlichen Spirit vollständig in deinen Körper zu bringen. Und ja, dieses „deep work“ darf auch Freude machen.

Wenn du dich darauf einlässt, geschieht Heilung fast von selbst, unter der leisen, aber klaren Führung deines Höheren Selbst.

Präsent zu sein heißt: dich mit allem anzunehmen, was gerade da ist: mit Unverständnis, Irritation, Enttäuschung, Neid, Wut, Überheblichkeit, Trauer, Angst …

Wenn du beginnst, dich wieder zu spüren, tauchen oft alte Schuldgefühle oder Selbstverurteilungen auf. Sie sind keine Rückschritte, sondern Zeichen, dass du tiefer fühlst als zuvor. Wie du diese inneren Schleifen erkennst und liebevoll durchbrichst, erfährst du hier: Verurteilung und Selbstbestrafung – wie du die Wiederholungsschleife alter Erfahrungen durchbrichst.

Finde zurück zu dir – wie du den Halt in dir entdeckst und dein Leben nach deinen wahren Werten neu ausrichtest.

Der Platz, der dir dient

Welche Qualitäten hat ein Ort, an dem du gedeihst?

Wenn du dich in das Bewusstsein eines Baumes hineinversetzt und seine starken Wurzeln spürst, fühlt sich das kraftvoll an. Doch was, wenn die Erde steinig ist und das Klima zu heiß und trocken? Wenn andere Bäume ihm das Licht nehmen?

Ein Baum muss bleiben, wo er steht. Er hat keine Wahl. Wir Menschen schon.

Wir haben die Freiheit unseren Platz wählen – und genau darin liegt unsere Verantwortung.

Manche Erfahrungen müssen wir machen, um ihre Lektion wirklich zu begreifen.
Wir halten an etwas fest, das uns nicht trägt. Wir versuchen, uns einem Umfeld anzupassen, das uns nicht entspricht und verlieren dabei uns selbst.  

Finde zurück zu dir – wie du den Halt in dir entdeckst und dein Leben nach deinen wahren Werten neu ausrichtest.

Die Basiswerte, die dich tragen

Wenn dir jemand deine wesentlichen Werte nicht geben kann oder nicht geben will, darfst du das anerkennen und Konsequenzen ziehen.

Liebe und freier Wille gehören zusammen. Liebe kann nicht gefordert werden.
Deine äußere Welt spiegelt deine innere. Also frage dich:

  • Wie verbindlich bist du dir selbst gegenüber?

  • Was darfst du jetzt entwickeln?

  • Und was bist du bereit, dafür zu tun?

Meine Werte sind zum Beispiel: Differenzierungsvermögen, Verantwortung für unser Mitschöpfertum, Verbindlichkeit, respektvoller Umgang mit allen Lebewesen, Nachhaltigkeit, bewusste Ernährung, innere Freiheit, Selbstreflexion, Humor, Flexibilität, Großzügigkeit, emotionale Intelligenz …

Wenn dein Umfeld diese Werte nicht teilt, kannst du sie dort nicht erwarten. Bleibst du trotzdem, ist das keine innere Freiheit, es ist Abhängigkeit.

Das Umfeld als Spiegel

Manchmal schwächt uns nicht das Umfeld selbst, sondern unsere Sicht darauf, unser Urteil und unsere Reaktion.

Dein Umfeld umfasst Beziehungen, Wohnort, Beruf und alles, womit du dich umgibst.
Schau genauer hin: Was nährt dich, was schwächt dich?

Frage dich:

  • Was in deinem Leben bekommt zu viel Raum?

  • Was bekommt zu wenig Aufmerksamkeit?


Oft muss der Schmerz größer sein als die Angst vor Veränderung, bevor wir anerkennen, was wir wirklich brauchen.

Dann, und erst dann, können wir den zweiten Schritt tun:
Das alte Umfeld verlassen, uns weiterentwickeln und immer mehr verkörpern, wer wir in Wahrheit sind.

Dein Fundament ist die Entscheidung, dich nicht zu verraten.

Und vielleicht erkennst du eines Tages, dass du dich nie wirklich verloren hast. Dass all die Umwege, die schmerzhaften Brüche, das Ausharren an falschen Orten nichts anderes waren als Wegweiser. Manchmal getarnt, manchmal unbequem, doch immer darauf ausgerichtet, dich nach Hause zu bringen.

Heim zu dem Ort in dir, der unantastbar ist.
Wo deine Werte wie Wurzeln im Boden verankert sind und dein Herz frei atmen kann.
Von hier aus wählst du neu. Du entscheidest, welches Umfeld dich nährt, welche Menschen dich sehen, welche Räume dein Licht größer machen.

Und so beginnt der leise Herzschlag, den du einst nur aus der Ferne gehört hast, wieder in deinem ganzen Körper zu pulsieren.
Du gehst deinen Weg nicht mehr, um dich zu suchen, sondern um dein Ich Bin vollkommen zu verkörpern.

Die Rückkehr zu dir selbst ist kein einmaliger Moment, sondern ein liebevoller Weg der täglichen Selbstzuwendung. Jede kleine Geste der Fürsorge erinnert dich daran, dass du da bist, für dich. Wie du diese Haltung im Alltag vertiefst, erfährst du hier: Die wahre Bedeutung von Selbstfürsorge.

Liebe dich, Yanara

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