Richtungswechsel – Wie du deine Ziele findest und erreichst

Richtungswechsel – Wie du deine Ziele findest und erreichst


Eine der größten Fallen beim Anvisieren unsrer Ziele ist unsre menschliche Neigung, vor lauter Enthusiasmus, den Realitätscheck zu vergessen. Wir stellen uns großartige Ziele, die unserem Innersten nicht entsprechen.

Doch ist es wirklich eine Tragödie, dir Ziele zu setzen, die dir nicht entsprechen? Falls du dies dein ganzes Leben machst, ja. Doch wenn du bereit bist, auf deine Ziele zuzugehen und dabei in regelmäßigen Abständen überprüfst, ob sie sich noch stimmig anfühlen, wirst du spüren, wenn die Anziehung verebbt. Und korrigieren geht immer. Traurig ist jedoch, wenn du deine Möglichkeiten verrohen lässt, dir keine Herausforderungen stellst, deine Fähigkeiten zur Reife bringen. Wenn du aus Angst davor deine Ziele zu verfehlen, dir erst gar keine setzt. 

Wir Menschen sind göttliche, zutiefst schöpferische Wesen. Sobald du beginnst, diese Wahrheit zu fühlen, findet Heilung ganz von selbst statt. Du folgst deiner inneren Bewegung. Impulse aus der Tiefe deines Herzens zeigen dir den Weg.

Bist du verbindlich mit dir, wirken sie wie ein inneres Navi. Dieses Navi führt dich sowohl ganz tief nach innen, an den Grund deines Seins, als auch an den Platz auf dieser Erde, der deinen Fähigkeiten und Potenzialen vollkommen entspricht. 

Alles, was du brauchst, um deinen Platz zu finden, an dem du dein Potenzial zum Ausdruck bringen kannst, ist die Bereitschaft, den Impulsen deines Herzens zu folgen und die Fähigkeit zu differenzieren: Welche Impulse kommen aus deinem Herzen und welche aus der Angst.

Entwicklung vollzieht sich in Wellen. Es zieht dich nach innen, wo du mit deiner Sehnsucht in Berührung kommst, dich vollkommen, mit allem, was du bist, zu erfahren. Dann schiebt es dich nach außen, damit du deine Erkenntnis zum Ausdruck bringst. Ein Schöpfungsprozess ist ein Geburtsvorgang. Erkenntnis darf reifen, doch nach einer gewissen Zeit ist sie geburtsreif für die Welt. 

Warum erzähle ich dir das? Was hat das mit deinen Zielen zu tun?

Ich erzähle es dir, weil ich dir wünsche, dass du nicht vor lauter Eifer, ein Ziel zu erreichen, das Wesentliche dabei vergisst – dich selbst. Dass du achtsam bleibst, dir Zeiten erlaubst, dich ganz nach innen zu bewegen, um zu fühlen, was deinem Wesen wahrhaftig entspricht. Alles hat seine Zeit.

Je mehr Vertrauen und Hingabe du entwickelst, umso weniger Widerstand setzt du den Wellenbewegungen entgegen. Du erzeugst keine Drama-Wellen mehr. Der Druck ebbt ab und manchmal lässt du dich von den Wellen tragen. Eine Geburt kann schmerzhaft sein, doch sie muss es nicht. Du kannst lernen, dich zu entspannen, dich dem Prozess hinzugeben, selbst während der Geburtswehen. 

Wenn es dich nach innen zieht, kommst du mit deiner Trauer in Berührung. Das kann sich zeitweise sogar nach Depression anfühlen. Schiebt es dich nach außen, entsteht Angst. Deine Erwartungsprogramme triggern. 

Was dir hilft, den Druck zu entlassen ist:

1. Zu akzeptieren und anzunehmen, was jetzt gerade ist. Wo du stehst, im Sinne von, was macht dich einzigartig. Was sind deine Stärken und Fähigkeiten. Woran mangelt es? Was ist noch entwicklungsfähig?

2. Eine Vision zu entwickeln, wo du hin willst. Besonders, wenn die Situation in der du steckst, sich nicht lecker anfühlt, brauchst du eine Aussicht! Welches Ziel, welcher Platz entspricht deinen Potenzialen, Fähigkeiten und Kompetenzen? Wie sollte das Umfeld aussehen, das dich trägt und konstruktiv unterstützt? Was brauchst du, um all das, was in dir angelegt ist, alle deine Farben leben zu können? Was bringt dein Herz zum Singen? 

Alles, was du brauchst, um dein Ziel zu erreichen, ist bereits in dir vorhanden. 

Wenn du den Fokus lange genug aufrechterhältst, verdichtet sich die Energie zwischen dir und deinem Ziel. Es entstehen neue Vernetzungen und Wege aufeinander zu. 

Wichtig ist jedoch, dass du dir täglich klare Zeiten schenkst, in denen du dein Ziel gedanklich visualisierst. Morgens nach dem Aufwachen und abends bevor du Schlafen gehst, bist du am empfänglichsten. Hast du noch keine so klare Vorstellung davon, wohin dein Weg dich führt, stell dir vor, wie glücklich du bist, ...  Fühle deine Freude darüber, dass du einen Platz gefunden hast, der deinem wahren Wesen entspricht. Einen Platz, der dir genügend Freiraum schenkt … einen Platz, an dem du mit Leidenschaft und Leichtigkeit dein Geld verdienst … einen Platz, der dir Ruhe und Sicherheit schenkt … oder Stimulanz und viel Bewegung … nimm wahr, was für dich davon im Augenblick stimmig ist. Geh in dein Gefühl. 

Das konkrete Erfahren, was dir entspricht, kommt nach. Setz dich nicht unter Druck. Es darf sich entwickeln. Und … Menschen ändern sich. Nichts ist für die Ewigkeit gemacht. Setze deine Korrekturen sanft und liebevoll.

Bist du Feuer und Flamme und mit Begeisterung dabei, bist du vom Schöpfergeist beseelt. Freude und Begeisterung sind Wegweiser aus der Tiefe deiner Seele. Erfährst du Freude, schüttet dein Gehirn Dopamin aus. Dopamin, auch bekannt als Glückshormon fördert die Vernetzungsaktivität deiner Nervenzellen. Je vernetzter du denkst, umso leichter finden sich kreative Lösungen. 

Die Klarheit darüber, was du wirklich willst, bewirkt einen schöpferischen Impuls. 

Praktische Tipps, die dir helfen deine ganz persönlichen Ziele zu finden und nachhaltig zu erreichen. Beim Ziele planen, vergiss dich selbst nicht dabei.

Damit er sich manifestiert, ist es wichtig, dass dein Geist durch seine klare Ausrichtung auf das, was er wirklich will, einen Spannungsbogen konstant über einen gewissen Zeitraum hinweg aufrecht hält.
Dieser Spannungsbogen bildet die Licht-Brücke zur neuen Realität. Das bewirkt, dass du dich zum Einen dort hin entwickelst und zum Anderen, dass das Universum dir entgegenkommt. So entsteht ein neues gemeinsames Wirkungsfeld. Dein Boden für eine neue Realität.

Wir Menschen sind sinnenhafte Wesen. Wir brauchen ihn, den Sinn, wie die Luft zum Atmen. Nicht jede Herausforderung des Lebens lässt uns vor Freude in die Luft springen. Doch können wir ihr einen größeren Sinn abgewinnen, schenkt das uns Ausdauer und Kraft, auch durchzuhalten, wenn es anstrengend wird.

Setzen wir uns ein höheres Ziel, eines, das dem Großen Ganzen dient, verleihen wir unserem Ziel damit gleichzeitig einen tieferen Sinn UND erhalten dadurch Rückenwind.

Beispiel: „Meine Partnerschaft, meine Beziehungen erzeugen einen Mehrwert für die Welt. Sie erschaffen Win-win-Situationen.“ 

​Die Ausrichtung auf ein gemeinsames Feld, vernetzt und potenziert unsere Energien. 

Der Sinn ist es, der uns reich erfüllt sein lässt und wirkliche Fülle erzeugt – innen wie außen.

Alleine äußerer Reichtum, ohne Verbundenheit zu einem tieferen Sinn, macht nicht glücklich, sondern lässt uns innerlich entleert zurück. Innerer Reichtum, der im Außen keinen Kanal findet, sich mitzuteilen, hinterlässt das Gefühl, keiner will, was du zu geben hast und bewirkt Frustration.

Es ist die Verbindung zwischen innen und außen, zwischen oben und unten, zwischen Himmel und Erde … das UND, dass uns auf Dauer beschenkt und unser Feuer am Brennen hält.

Erst, wenn wir unsere Geschenke miteinander teilen können, haben wir das Gefühl unser Leben macht Sinn, es hat einen Wert. Wir beginnen, unseren Wert zu schätzen.

Zielkriterien

• Das Ziel ist spezifisch und messbar

Stell dir vor, du möchtest die Beziehung mit deiner Partnerin oder deinem Partner intensivieren und beleben. „Ich erlebe eine bessere Beziehung mit meinem Partner“ ist zu schwammig. Das lässt sich nicht wirklich überprüfen. Konkreter wäre: „Ich erlebe eine tiefe, liebevolle Beziehung mit meinem Partner. Wir zeigen uns unsere gegenseitige Wertschätzung unter anderem dadurch, dass wir jeden Tag eine Stunde liebevoll und aufmerksam miteinander verbringen.“
Zur Messbarkeit deines Zieles gehört auch ein klares Datum, wann du dein Ziel erreicht haben möchtest. 

Praktische Tipps, die dir helfen deine ganz persönlichen Ziele zu finden und nachhaltig zu erreichen. Beim Ziele planen, vergiss dich selbst nicht dabei.

• Das Ziel steht mit dir in angenehm herausfordernder Resonanz

Sei sanft mit dir. Entwicklung vollzieht sich in Wellen. Setze dir deine Etappenziele nicht zu klein, sodass sie dich aus deiner gewohnten Komfortzone heraus locken, doch nicht so groß, dass sie im Unerreichbaren bleiben.

Ich verdeutliche es dir an einem finanziellen Ziel. 

Wenn du dir 10 Millionen Euro zum Ziel setzt, diese Summe aber gar nicht spüren kannst, wirst du sie nicht anziehen können. Wenn du die Summe jedoch zu klein ansetzt, inspiriert sie dich nicht ausreichend. 

• Nach einer gewissen Zeit überprüfe dein Ziel.

Menschen verändern sich. Manchmal spüren wir erst, wenn wir in die Nähe eines lang erträumten Zieles kommen, dass eigentlich ein vollkommen anderes Bedürfnis dahinterstand. 

Ist dein Zeil nicht mehr mit dir im Einklang, korrigiere sanft und liebevoll. 

Oftmals kommen, nachdem du dich neu ausgerichtet hast, deine ganzen Ängste und Unsicherheiten nach oben. Das ist völlig normal.

Betrachte deinen Widerstand, kämpfe nicht gegen ihn an. Löse ihn sanft, überfordere dich nicht. Wenn du spürst, dass sich zu viel Spannung aufbaut, endschleunige, bevor es dich innerlich zerreißt. Finde dein eigenes Tempo.

• Formuliere das Ziel positiv

Verwende keine Verneinung. „Ich höre auf mich selbst abzuwerten und zu kritisieren“, ist eine negative Formulierung. Positiv wäre „Ich bin verständnisvoll und achtsam mit mir selbst.“

• Formuliere das Ziel in der Gegenwart

Schreibe nicht „Ich werde über 20.000 Euro auf meinem Bankkonto haben“, sondern: „Ich verfüge über 20.000 Euro.“ Formuliere das Ziel so, als wenn es bereits eingetreten wäre. Nicht „Ich will 65 kg wiegen.“, sondern: „Ich wiege 65 kg.“

• Formuliere kurz und knackig

Bring es auf den Punkt. Keine verschachtelten Sätze. Je klarer die Sätze, umso klarer ist das Ziel.

• Das Ziel erweckt deine Begeisterung

Das wichtigste Kriterium jedoch ist, dass es dein Herz zum Singen bringt.

Deine Yanara

Welche Qualität willst du in deinen Beziehung leben? Welche Werte sind tragend – nicht nur tragbar? Sind die Werte deines Beziehungsfeldes mit deinen vereinbar?
Ich darf fühlen, was ich fühle. Dieser Satz ist mein Rettungsanker, wenn ich merke, dass ich auf der Strecke geblieben bin; anfange mich in begrenzten Konzepten und gemütlichen Verhältnissen einzurichten. Oder, was leider immer noch vorkommt, mich in etwas verbissen habe. :-( Warum es wichtig ist, deine Gefühle vollkommen anzunehmen und was du tun kannst, um sie ins Fließen zu bringen, erfährst du in diesem Blogartikel.
Spirit kommuniziert sowohl auf der Gefühlsebene, als auch in Träumen, Bildern, Sprache oder Bewegung mit uns. Welcher Zugang entspricht dir? Finde es heraus. Sobald du etwas anerkennst, realisierst du seine Existenz und es beginnt zu wachsen.
Erst, wenn unsere verletzten inneren Kinder geheilt, können Mann und Frau sich frei begegnen, um sich mit vereinten Kräften, den brennenden Themen unserer Zeit zu stellen.