Was du beachten darfst, um nicht nur deinem Umfeld gegenüber, sondern auch dir selbst und deiner Lebensaufgabe gegenüber verbindlich zu sein.

Bist du dir und deinem Weg treu?

 

 Du bist eine verlässliche Seele.

Damals, als Meister Kuthumi diese Worte zu mir sprach, fühlte ich mich im ersten Augenblick anerkennend gesehen. Doch seine nachfolgenden Worte geboten dem wohligen Gefühl, welches wie kleine Schauer meinen Rücken hinuntergelaufen war, auf der Stelle Einhalt.

So oft hast du dich verlassen.

Na super, dachte ich mir damals. Worauf kann ich mich denn jetzt noch verlassen? Selbst meine Verlässlichkeit hat also ihre Schattenseiten.

Im Laufe der Zeit wurde mir klar, wie wesentlich es ist, nicht nur meinem Umfeld gegenüber, sondern auch mir selbst gegenüber verlässlich zu sein. Mich nicht zu verbiegen, meine eigenen Werte nicht zu untergraben, um für andere Menschen da zu sein. Meine eigenen Schritte zu gehen, trotz des intensiven Gegenwindes, der mir zu Anfang meiner Reise aus meinem Umfeld entgegenkam. Vertrauen zu können, dass wir in Beziehungen vielleicht sogar schneller wachsen und miteinander reifen, wenn wir uns auch mal stehen lassen und manchmal sogar gehen lassen können, wenn die Zeit reif ist. Selbst, wenn genau Letzteres wohl zu den schwierigeren Übungen gehört, die das Leben so für uns bereithält.

Mehrmals in meinem Leben traf ich die Entscheidung, einen geliebten Menschen zurückzulassen und alleine weiterzugehen. Nicht nur alleine deshalb weil ich das Gefühl hatte, nicht geliebt oder geschätzt zu werden, sondern auch weil ich erkannte, dass wir uns gegenseitig in unserem Wachstum behindern. Und das tat erst einmal richtig weh.

Heute blicke ich voller Zärtlichkeit und unendlich dankbar zurück. Bereut habe ich diese Entscheidungen nicht.  Gleichzeitig habe ich angefangen, genauer hinzuschauen, mit welchen Menschen ich eine Beziehung aufbaue.

• Ist es eine Beziehung auf Augenhöhe? Hat mein Gegenüber ein gesundes Selbstbewusstsein, oder muss er andere Menschen abwerten, um sich aufzuwerten?

• Habe ich auch ein Gegenüber? Ist er konfliktfähig? Bringt er frischen Wind in die Beziehung, oder bewegt er sich in meinem Windschatten?

• Teilen wir dieselben Werte? Oder spielen wir auf völlig unterschiedlichen Lebensbühnen?

• Spricht mein Gegenüber nur über seine Werte, oder lebt er sie tatsächlich auch? Dass er die selben Worte benutzt, heißt noch lange nicht, dass er dasselbe darunter versteht.

• Lässt er sich wirklich verbindlich auf Beziehung ein? 

Dir selbst gegenüber verlässlich zu sein, bedeutet Standpunkt zu beziehen – konfliktfähig zu sein. Für deine Werte einzustehen.

Wir reifen und wachsen miteinander, wenn wir uns gleichberechtigt und wertschätzend auf Augenhöhe begegnen können. Sobald du erkennen kannst, wer du bist und welche Qualitäten du in Beziehungen mit einbringst, bewegst du dich automatisch aus dem Vergleich mit anderen. Die Konsequenz ist, du wirst frei davon, dich anpassen und angleichen zu wollen und kannst dein Ureigenes entwickeln.

Doch du brauchst einen angemessenen Spiel- und Freiraum, um dein eigenes Sein entdecken und entwickeln zu können.

Was du beachten darfst, um nicht nur deinem Umfeld gegenüber, sondern auch dir selbst und deiner Lebensaufgabe gegenüber verbindlich zu sein.

Spielräume sind wesentlich, um zu entdecken, wer du wirklich bist. Dazu musst du jedoch bereit sein, deine Vorstellungen und Konzepte von dir loszulassen und dich auf eine größere kreative Entdeckungsreise und somit auch Testphase einzulassen. In dieser Phase deiner Entwicklung geht es zunächst nicht um Vertiefung und Spezialisierung deiner Qualitäten, sondern erst einmal um die Entdeckung derselben - oder bildlich gesprochen, auch um die Entdeckung deiner Vielfarbigkeit. Deine Farben, in ihrer ganzen Intensität, zum Leuchten zu bringen, ist Schritt zwei und kommt zu einem späteren Zeitpunkt an die Reihe.

Freiräume brauchst du, um deine eigenen Wege zu finden.

Bist du zu sehr mit deiner Aufmerksamkeit im Außen – legst du zu großen Wert darauf, was dein Umfeld denkt, fällst du aus deiner inneren Balance. Du verlierst deine eigene Ausrichtung und dienst mit deiner Energie der Ausrichtung deines Umfeldes – also den Menschen, an die du dich anpasst. Energie geht nicht verloren. Doch du fehlst … und das ist schade.

Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Bist du aus dir herausgefallen, kreiseln deine Gedanken um dich oder du machst dir Sorgen um andere. Du ruhst nicht in dir und es fehlt die innere Orientierung.

Es ist ein großer und entscheidender Unterschied, ob wir uns aus der Ruhe unseres inneren Zentrums heraus bewegen oder wie ein Sputnik um uns selbst kreiseln. Ohne satte Verankerung fangen wir an zu eiern, denn es ist nicht möglich, einen klaren Standpunkt zu beziehen. Das, was sich im Außen vollzieht, wird nicht in Beziehung zum persönlichen Innenleben realisiert. Wir haben keinen klaren Bezugspunkt mehr.

Beziehung ist jedoch nur möglich, wenn wir auch einen persönlichen Bezug zu unserer inneren Mitte herstellen können – zu dem, was uns im Innersten entspricht. 

Was ist wesentlich? Was entspricht deinem Wesen?

Frage dich, ob deine Beziehung, dein Beruf, das Projekt dich wirklich berührt, oder du etwas wesentliches dabei lernen darfst. 

Dir und deinem Weg treu sein bedeutet, alles, was nicht wesentlich ist, loszulassen, damit das Wesentliche in deinem Leben Einzug halten kann.

Deine Yanara

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